Geschichte des Chores

Der 1816 gegründete und 2004 in „Konzertchor Münster“ umbenannte Chor des Musikvereins gehört zu den traditionsreichsten Chören Deutschlands. Von jeher eng mit dem städtischen Musikleben verbunden kooperiert er seit 1919 mit dem Sinfonieorchester Münster, dessen Generalmusikdirektor auch immer musikalischer Leiter des Chores ist.

GMD Golo Berg

 

Pro Spielzeit kommen zwei bis drei Konzerte zur Aufführung. Im Bedarfsfall wird der Chor auch in größere Opernproduktionen der Städtischen Bühnen eingebunden.

In den vergangenen Jahren führte der Konzertchor eine Reihe bekannter Werke auf, darunter die „Matthäus-Passion“ (1995 und 2005), Verdis „Messa da Requiem“ (2002), „Der Messias“ (2003), Griegs „Peer Gynt“ (2009), „Pfhat“ und „Konx-Om-Pax“ von Giacinto Scelsi (2009). Ferner war der Chor bei den Opernproduktionen „Der Prophet“ (1993), „Le Grand Macabre“ (1997), „Jeanne d’Arc au bûcher“ (2000 und 2002), „Götterdämmerung“ (2001/02) ,“Fidelio“ (2006) und „Parsifal“ (2010) beteiligt.

Im Sommer 2009 ging der Chor erstmals neue Wege und präsentierte sich mit dem eigenständigen A-cappella-Programm „Musikalische Reise durch Europa“.

Der Konzertchor wächst zur Zeit kräftig in allen Stimmen.